Backlinks sind ein essenzieller Bestandteil jeder erfolgreichen SEO-Strategie. Sie signalisieren Google die Relevanz und Autorität einer Website – vorausgesetzt, sie werden auch tatsächlich indexiert. Denn ein Backlink, der nicht im Google-Index auftaucht, entfaltet keine Wirkung für dein Ranking. Die gute Nachricht: Mit den richtigen Methoden lässt sich das Indexing von Backlinks gezielt steuern und vereinfachen. In diesem Artikel zeigen wir dir Schritt für Schritt, wie du Indexing Backlinks in der Praxis effizient und zuverlässig umsetzt.
Warum Backlink-Indexierung so wichtig ist
Bevor es in die Praxis geht, ist es wichtig zu verstehen:
Google bewertet nur die Backlinks, die es kennt – also solche, die im Index gelistet sind. Ohne Indexierung ist der Link aus Sicht der Suchmaschine wirkungslos. Vor allem Links auf neuen, schwachen oder wenig gecrawlten Seiten bleiben oft wochenlang unbemerkt.
Ein gezielter Indexierungsprozess stellt sicher, dass deine investierte Zeit und Mühe im Linkaufbau auch tatsächliche SEO-Wirkung entfaltet.
Schritt 1: Backlinks dokumentieren und priorisieren
Bevor du mit dem Indexing beginnst, solltest du eine strukturierte Übersicht deiner gesetzten Backlinks anlegen. Dokumentiere:
- URL der Zielseite
- URL der verlinkenden Seite
- Veröffentlichungsdatum
- Art des Links (Dofollow/Nofollow)
- Status der Indexierung (Indexiert/Unbekannt/Nicht indexiert)
Tipp: Konzentriere dich zunächst auf dofollow-Backlinks auf externen Seiten, denn diese bringen den meisten SEO-Wert.
Schritt 2: Indexierungsstatus überprüfen
Um zu sehen, ob ein Link indexiert wurde, kannst du folgende Methoden nutzen:
- Google site:-Abfrage
Beispiel: site:verlinkende-seite.de/unterseite
Wenn kein Ergebnis angezeigt wird, ist die Seite (und damit dein Link) nicht im Index. - Google Search Console
Wenn du Zugriff auf die Domain hast, kannst du mit dem URL-Inspection-Tool direkt sehen, ob eine Seite im Index ist. - Spezialisierte Backlink Index Checker
Diese Tools prüfen automatisch größere Mengen an URLs und zeigen dir den Status in einer Liste an. Wer indexing backlinks betreibt, erhöht seine Sichtbarkeit nachhaltig.
Schritt 3: Manuelle Indexierung bei Google anstoßen
Für Seiten, auf die du Zugriff hast (etwa eigene Blogs oder Partnerseiten), kannst du Google direkt zur Indexierung auffordern:
- Öffne die Google Search Console
- Gib die URL der Backlink-Seite ein
- Klicke auf „Indexierung beantragen“
Diese Methode ist einfach, aber auf einige URLs pro Tag beschränkt und nur für verifizierte Domains verfügbar.
Schritt 4: Automatisierte Indexierung mit Tools
Für größere Backlink-Projekte oder Seiten, auf die du keinen Zugriff hast, ist der Einsatz eines Backlink Indexing Tools empfehlenswert. Diese Tools nutzen Methoden wie:
- Ping-Dienste, die Google über neue URLs informieren
- RSS-Feeds mit eingebetteten Links, die gecrawlt werden
- Microblogs oder Co-Citations, die künstlich Aufmerksamkeit erzeugen
- Crawler-Aufrufe, die den Suchmaschinen gezielt Signale senden
Ein gutes Beispiel ist der SEO Link Indexer, der verschiedene Techniken kombiniert, Bulk-Uploads erlaubt und ein übersichtliches Reporting bietet.
Schritt 5: Die Indexierung fördern
Neben dem technischen Einreichen kannst du die Indexierung zusätzlich fördern:
- Teile die verlinkende Seite in sozialen Netzwerken
- Erstelle interne Verlinkungen auf diese Seite
- Baue weitere Backlinks auf die verlinkende Seite auf (Linkpyramide)
- Sorge für regelmäßigen Traffic auf der Seite
Diese Maßnahmen erhöhen die Chance, dass Google die Seite als relevant wahrnimmt – und deinen Backlink schneller indexiert.
Schritt 6: Indexierung regelmäßig kontrollieren
SEO ist ein Prozess. Deshalb solltest du den Indexierungsstatus deiner wichtigsten Links regelmäßig überprüfen – zum Beispiel alle zwei bis vier Wochen. So kannst du rechtzeitig reagieren, wenn bestimmte Backlinks nicht wirken.
Nutze dafür:
- deine eigene Link-Datenbank
- Tools mit Indexierungsmonitoring
- regelmäßige site:-Abfragen in Google
Bonus-Tipp: Nofollow-Links nicht ignorieren, aber priorisieren
Auch wenn Google laut eigener Aussage manche „nofollow“-Links berücksichtigt, sollte der Fokus beim Indexing klar auf „dofollow“-Backlinks liegen. Diese haben in der Praxis die höchste Relevanz für dein Ranking.
Fazit
Backlink Indexing muss kein aufwändiger oder unkontrollierbarer Prozess sein. Mit der richtigen Herangehensweise – von der Dokumentation über den gezielten Einsatz von Indexing-Tools bis zur Erfolgskontrolle – kannst du sicherstellen, dass deine Links sichtbar und wirksam werden.
Wer professionell SEO betreibt, sollte die Indexierung seiner Backlinks aktiv steuern. So holst du das Maximum aus deinem Linkaufbau heraus – und stärkst deine Position in den Suchergebnissen langfristig und messbar.